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Rucksack KiTa: Elternbegleiterinnen ausgebildet

Rucksack KiTa ist ein Sprach- und Bildungsprogramm für Kinder mit Einwanderungsgeschichte, deren Eltern bzw. Familien und Bildungseinrichtungen, das sich an der Schnittstelle zwischen dem formalen Lernort KiTa und den informellen Bildungs- und Förderangeboten befindet.

Das Programm Rucksack KiTa richtet sich an Familien mit internationaler Geschichte und ihre Kinder zwischen 4 und 6 Jahren, die eine Tageseinrichtung besuchen sowie an die Kindertageseinrichtungen, die von diesen Kindern besucht werden. Rucksack KiTa hat die allgemeine sprachliche Bildung anhand von Themen wie beispielsweise „Körper“, „Kindertageseinrichtung“ und „Familie“ zum Ziel. Die Kinder werden von den Eltern/Familien in der/den Familiensprache(n) und von den Erzieherinnen und Erziehern in der deutschen Sprache gefördert.

Rucksack KiTa ist zudem ein Familienbildungsprogramm: Eltern bzw. Familien erfahren tiefergehend, wie sie ihre Kinder in der allgemeinen Entwicklung optimal stärken können.

Die Eltern bzw. die Familien werden als Experten für die Erziehung ihrer Kinder sowie für das Erlernen der Familiensprache(n) angesprochen. Sie treffen sich für die Dauer von neun Monaten wöchentlich und werden durch Elternbegleiterinnen oder Elternbegleiter angeleitet, die speziell dafür ausgebildet sind. Unterstützt wird die Arbeit von und mit den Familien durch die Rucksack KiTa-Materialien – Arbeitsbögen, die den Eltern/Familien Anregungen für täglich wechselnde Aktivitäten mit ihren Kindern geben.

In Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Kleve wurden für das Projekt Rucksack-KiTa durch das Katholische Bildungsforum im Kreisdekanat Kleve Elternbegleiterinnen ausgebildet und Ansprechpartnerinnen von 6 Kindertageseinrichtungen im Kreis Kleve in das Konzept eingeführt.